PAK / PCB / PCP-Entfernung gemäß DGUV 101-004 - Utg Schadstoffsanierung - Schadstoffsanierung Saarland
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PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Was sind PAK?

PAK sind organische chemische Verbindungen. Unter dem Begriff werden Kohlenwasserstoffverbindungen zusammengefasst. Als Leitsubstanz wird Benzo(a)pyren herangezogen.

Vorkommen

PAK entstehen beim Erhitzen oder Verbrennen von organischem Material. Es hat einen typischen Teergeruch. Man findet sie z.B. in Erdöl, Kohle, Kleber für Parkett, Teppichböden (Floorflexplatten), Spachtelmassen, Anstrichen und Dachbahnen, sowie in Holzschutzmittel (Carbolineum).

Risiken

PAK können staubgebunden, gasförmig oder als Feststoff vorkommen. Durch Einatmen oder oraler Aufnahme können Symptome auftreten, wie Atembeschwerden, Hautreizungen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Fieber, Nierenreizungen.
PAK sind nachweislich krebserzeugend, immunschädigend, lebertoxisch und erbgutverändernd.

PCB (Polychlorierte Biphenyle)

Was sind PCB?

Bei PCB handelt es sich um eine synthetische Chemikalie aus der Gruppe der chlorierten aromatischen Kohlenwasserstoffe. Es sind keine natürlichen Stoffe.
PCB sind oftmals flüssig und farblos bis gelblich. Sie wurden als Weichmacher eingesetzt. Sie sind thermisch sehr stabil, schwer wasserlöslich, gut fettlöslich und schwer brennbar, bei der Verbrennung entstehen hochgiftige Dioxine und Furane.

Vorkommen

Die industrielle Produktion begann 1929 wegen der guten Eignung als Weichmacher. Verwendet wurde PCB in Kondensatoren, Dichtmassen, Farb- und Brandschutzanstrichen, Klebstoffen, dauerelastischen Fugenmassen, Anschlussfugen von Fenstern, Fugen im Sanitärbereich. 

Die Herstellung von PCB ist in den meisten Ländern seit 1983 verboten.

Risiken

PCB haben eine hohe Langlebigkeit, die bei ständiger Aufnahme zur Anreicherung im Körper führt. Sie beeinträchtigen nachweislich die Fortpflanzungsfähigkeit und sind fruchtschädigend. Es besteht der Verdacht auf eine krebserzeugende Wirkung.

 

PCP / LINDAN (Holzschutzmittel)

Was sind PCP / LINDAN?

PCP (Pentachlorphenol) und Lindan (Hexachlorcyclohexan) sind Chemikalien, die vorwiegend in Holzschutzmittel verwendet werden. Seit 1989 gibt es ein Verbot für die Verwendung von PCP. Lindan wurde in den 80-er Jahren stark eingeschränkt und es gibt in Deutschland kein Holzschutzmittel mehr mit Lindan.

Vorkommen

Früher wurde PCP als Anstrich zum Schutz des Holzes angewendet, z.B. Inneneinrichtungen, Dachstühle, Wohn- und Aufenthaltsräume. Es kam aber auch in Lacken, Farben, Klebstoffen, Pflanzenschutzmittel, Desinfektionsmittel zum Einsatz.

Risiken

PCP kann gasförmig aus der Raumluft über die Lunge sowie über die Haut aufgenommen werden. Es ist ein starkes Zellgift und ist als krebserzeugend, lebertoxisch, fruchtschädigend und erbgutverändernd einzustufen. Als Symptome können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Ekzeme, Konzentrationsstörungen und Kreislaufstörungen auftreten.

 

Sanierung PAK / PCB / PCP / LINDAN

Die Sanierung sollte durch einen Fachbetrieb gemäß DGUV Regel 101-004 (früher BGR 128) und TRGS 551 erfolgen. Zur Sanierung sollte der Ausbau der Primärquellen erfolgen und /oder der Ausbau oder die Beschichtung der Sekundärquellen. Bei umfangreichen Maßnahmen sind Schutzmaßnahmen wie Schwarz-Weiß Trennung, Luftaustauschgeräte, etc., vorzunehmen.
Vor Freigabe und Abbau der Sanierungsbereiche werden Raumluftmessungen gemäß VDI 3492 durchgeführt.

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